Die zweiteilige Workshopreihe adressiert eine zentrale Herausforderung im beruflichen und ehrenamtlichen Alltag: den Umgang mit diskriminierenden Aussagen und Verhaltensweisen in oft ambivalenten Situationen. Diskriminierung zeigt sich nicht nur offen, sondern häufig subtil oder eingebettet in scheinbar legitime Meinungen. Dies erschwert die Einordnung und führt zu Unsicherheiten im Handeln, insbesondere im Spannungsfeld zwischen notwendiger Positionierung und dem Wunsch, Eskalationen zu vermeiden. Ziel der Workshopreihe ist es, die Teilnehmenden in ihrer Wahrnehmungs-, Einordnungs- und insbesondere Handlungskompetenz zu stärken. Sie lernen, diskriminierende Dynamiken frühzeitig zu erkennen, differenziert zu bewerten und darauf aufbauend angemessen zu reagieren. Der Fokus liegt auf praxisnahen Strategien und konkreten Formulierungen für schwierige Situationen. Die Zielgruppe umfasst Fachkräfte aus Bildung, Sozialer Arbeit, Beratung, Verwaltung sowie ehrenamtlich Engagierte. Methodisch kombiniert der Workshop kurze Inputs mit interaktiven Elementen wie Umfragen, Austausch im Plenum und Kleingruppenarbeit in Breakout-Sessions. Zentrale Grundlage bilden realitätsnahe Fallbeispiele. Der erste Termin fokussiert das Erkennen und Einordnen von Diskriminierung. Thematisiert werden verschiedene Erscheinungsformen sowie Graubereiche zwischen Provokation und Diskriminierung. Zudem wird ein Handlungsmodell eingeführt, das zwischen Beobachtung, Einordnung und Handlung unterscheidet. Der zweite Termin legt den Schwerpunkt auf konkrete Handlungsstrategien. Dazu zählen kommunikative, grenzsetzende, deeskalierende und strukturelle Ansätze. Die Teilnehmenden entwickeln in Kleingruppen konkrete Interventionen und erproben Formulierungen für die Praxis. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Reflexion anzuregen und einen professionellen Umgang mit schwierigen Situationen zu fördern. Ergänzend werden Materialien zur nachhaltigen Anwendung bereitgestellt. In Kooperation mit dem Muslimischen Bildungswerk Regensburg.
Taucht ein in die Welt der digitalen Kreativität und entdeckt die spannende Schnittstelle zwischen Technologie und bayerischer Geschichte! In unserem Ferienworkshop könnt ihr eigene Stop-Motion-Filme mit Playmobilfiguren erstellen, die sich thematisch an einer Ausstellung im Haus der Bayerischen Geschichte orientieren. In Kooperation mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und dem Medienzentrum des Landkreises Regensburg.
Die DITIB-Moschee ist ein kulturelles, soziales und religiöses Zentrum. Sie bietet nicht nur einen Ort für das Gebet, sondern auch für vielfältige Aktivitäten wie Wohltätigkeitsbasare, (religiöse) Gesprächsrunden und interkulturellen Dialog. Besonders beeindruckend ist die Architektur der Moschee, die traditionell-türkische mit modernen Elementen verbindet. Erfahren Sie mehr über Gemeinde, Kultur und Religion an diesem Ort! In Kooperation mit dem Muslimischen Bildungswerk Regensburg.
Was heißt es heute, ein Mann zu sein? Hart sein, stark sein, keine Gefühle zeigen, im Beruf und im Sport Leistung bringen – traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit prägen nach wie vor unser Denken. Gleichzeitig werden diese Rollenbilder zunehmend hinterfragt und verändern sich. In diesem Spannungsfeld bewegen sich Jungs und Männer heute: Was darf ich eigentlich noch – und wie will ich sein? Manche halten am traditionellen Rollenbild fest, andere sehen im Wandel eine Chance für mehr Freiheit und Vielfalt. Denn ein Rollenbild, das Männern nur wenige Gefühle zugesteht und Verletzlichkeit kaum zulässt, kann Folgen haben – für Gesundheit, Beziehungen, Sexualität und psychisches Wohlbefinden, aber auch im Umgang mit Konflikten und Gewalt. Doch braucht es überhaupt ein neues Männerbild? Oder sollten wir uns ganz von der Vorstellung verabschieden, wie ein „richtiger Mann“ zu sein hat? Darüber sprechen wir mit Björn Süfke, Psychologe, Männertherapeut und Autor. Er beschäftigt sich mit der Frage, was es heute bedeutet, ein Mann zu sein, und plädiert für ein freieres Verständnis von Männlichkeit – jenseits starrer Rollenbilder und gesellschaftlicher Erwartungen. Gemeinsam mit weiteren Expert:innen aus der Region wollen wir Männlichkeit neu denken. Im Mittelpunkt stehen die Themen Männlichkeit und Gewalt sowie Männlichkeit in Partnerschaft und Familie. Was darf bleiben? Was darf sich verändern? Und wie können Männer und Frauen gemeinsam neue Wege gehen? Auf dem Podium: - Björn Süfke, Psychologe, Männertherapeut und Autor (zugeschaltet aus Bielefeld) - Ralf Wargitsch, Fachstelle Täterarbeit Häusliche Gewalt (FTA) Oberpfalz-Süd - Claudia Alkofer, Beratungsstelle pro familia Regensburg - Moderation: Eva-Maria Meier, pro familia Niederbayern-Oberpfalz e. V. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen, Ehrenamtliche in Vereinen und alle Interessierten. Eine Kooperationsveranstaltung der Gleichstellungsstelle des Landkreises Regensburg und Kontakt Regensburg e. V. mit der Fachstelle Täterarbeit Häusliche Gewalt (FTA) Oberpfalz-Süd und pro familia Niederbayern-Oberpfalz e. V., Beratungsstelle Regensburg.
