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Ausstellung "Rechtsterrorismus"

1 Kurs

Rechtsterrorismus ist eine Bedrohung in Deutschland und weltweit. Die damit verbundene Gewalt richtet sich gegen einzelne Personen und Gruppen bis hin zu ganzen Bevölkerungsteilen und die gesamte Gesellschaft. Rechtsterrorist:innen planen und begehen Angriffe, Anschläge und Morde. Ihre Absicht ist es, Staat und Gesellschaft zu schwächen und ein Klima der Angst zu erzeugen.

Die Ausstellung wurde von dem Memorium Nürnberger Prozesse entwickelt und geht auf über 20 Fälle von rechtsterroristischer Gewalt zwischen 1945 und heute ein. Es wird deutlich, dass Rechtsterrorismus ein ständiger Begleiter der deutschen und internationalen Geschichte ist. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Perspektive der Opfer und Betroffenen von rechtsterroristischer Gewalt. Zudem stellt die Ausstellung die Frage nach dem gesellschaftlichen und juristischen Umgang mit rechtsterroristischen Verbrechen.

Die Ausstellung und das dazugehörige Begleitprogramm läuft in Kooperation mit der Stadt Hemau und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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Diskriminierung - was tun, wenn es schwierig wird?
Fr. 11.09.2026 18:00
Online

Die zweiteilige Workshopreihe adressiert eine zentrale Herausforderung im beruflichen und ehrenamtlichen Alltag: den Umgang mit diskriminierenden Aussagen und Verhaltensweisen in oft ambivalenten Situationen. Diskriminierung zeigt sich nicht nur offen, sondern häufig subtil oder eingebettet in scheinbar legitime Meinungen. Dies erschwert die Einordnung und führt zu Unsicherheiten im Handeln, insbesondere im Spannungsfeld zwischen notwendiger Positionierung und dem Wunsch, Eskalationen zu vermeiden. Ziel der Workshopreihe ist es, die Teilnehmenden in ihrer Wahrnehmungs-, Einordnungs- und insbesondere Handlungskompetenz zu stärken. Sie lernen, diskriminierende Dynamiken frühzeitig zu erkennen, differenziert zu bewerten und darauf aufbauend angemessen zu reagieren. Der Fokus liegt auf praxisnahen Strategien und konkreten Formulierungen für schwierige Situationen. Die Zielgruppe umfasst Fachkräfte aus Bildung, Sozialer Arbeit, Beratung, Verwaltung sowie ehrenamtlich Engagierte. Methodisch kombiniert der Workshop kurze Inputs mit interaktiven Elementen wie Umfragen, Austausch im Plenum und Kleingruppenarbeit in Breakout-Sessions. Zentrale Grundlage bilden realitätsnahe Fallbeispiele. Der erste Termin fokussiert das Erkennen und Einordnen von Diskriminierung. Thematisiert werden verschiedene Erscheinungsformen sowie Graubereiche zwischen Provokation und Diskriminierung. Zudem wird ein Handlungsmodell eingeführt, das zwischen Beobachtung, Einordnung und Handlung unterscheidet. Der zweite Termin legt den Schwerpunkt auf konkrete Handlungsstrategien. Dazu zählen kommunikative, grenzsetzende, deeskalierende und strukturelle Ansätze. Die Teilnehmenden entwickeln in Kleingruppen konkrete Interventionen und erproben Formulierungen für die Praxis. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Reflexion anzuregen und einen professionellen Umgang mit schwierigen Situationen zu fördern. Ergänzend werden Materialien zur nachhaltigen Anwendung bereitgestellt. In Kooperation mit dem Muslimischen Bildungswerk Regensburg.

Kursnummer 262-150040
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Gebühr: kostenlos
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16.07.26 12:35:27