Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. In der ersten Folge beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken des französischen Malers Édouard Manet (1832 – 1883): Der „Nana“ von 1877 in der Hamburger Kunsthalle und „Le Déjeuner“, einem Highlight der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1868. Halten Sie Zitrone und ein wenig frisches Kaffeepulver, einen Lippenstift, Schminkpinsel oder Taschenspiegel bereit. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Der islamische Fastenmonat Ramadan fällt dieses Jahr auf den Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte März. Erfahren Sie mehr darüber, wie der Ramadan entstand, welche Traditionen mit ihm verbunden sind und wie er heute gelebt wird. Zum Abschluss sind Sie zu einem gemeinsamen Fastenbrechen mit der Moscheegemeinde eingeladen. In Kooperation mit dem Muslimischen Bildungswerk Regensburg.
Mit Bitcoin brach vor 16 Jahren das Zeitalter der Kryptowährungen an. Das selbsternannte digitale Bargeld versprach eine anonym und unmittelbar verwendbare und von außen nicht zu korrumpierende Weltwährung jenseits der Banken und fern vom Staat. Bitcoin sei deswegen, so hört man aus dem Internet genauso wie aus dem Zeitungsfeuilleton oder aus US-Senatsanhörungen, eine „Währung der Freiheit“. Dieses Versprechen ist besonders für jene attraktiv, die unter der Macht der Zahlungsvermittler und repressiven Finanzbehörden leiden – und das sind nicht wenige. Doch ist das Versprechen auch tragfähig? Der Vortrag erläutert die Grundprinzipien der Funktionsweise von Bitcoin und anderen Kryptowährungen und sondiert ihre freiheitspolitischen Ambitionen im Lichte geldsoziologischer Befunde und aktueller politischer Entwicklungen in der Ära Trump. Aaron Sahr ist Wirtschaftssoziologe und leitet am Hamburger Institut für Sozialforschung die Forschungsgruppe „Monetäre Souveränität". Zuletzt erschienen von ihm "Die monetäre Maschine. Eine Kritik der Finanziellen Vernunft" bei C.H. Beck (2022), im Frühjahr 2026 erscheint "Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit" in der Hamburger Edition.
Mal zu heiß, mal zu trocken: Der Klimawandel stellt Gärtner:innen vor neue Herausforderungen. Dürren, Starkregen und Stürme können enorme Schäden anrichten und manche Pflanzen lassen sich nur mit großem Aufwand erhalten. Mit verschiedenen Maßnahmen können Sie Ihr Grundstück an Veränderungen anpassen und ein lebenswertes Wohnumfeld schaffen. In Zusammenarbeit mit dem Verbraucherservice Bayern im KDFB e.V.
Wer und was steckt hinter TVA Ostbayern? Welche Rolle spielt Lokalfernsehen in Bayern – gestern, heute und morgen? Bei dieser Präsentation und Führung erleben Sie den Regionalsender unmittelbar vor Ort: zuerst im Studio, anschließend mit Einblicken in Regie, Räumlichkeiten und Schnittplatz. So entsteht ein lebendiger Blick hinter die Kulissen – anschaulich, nah und mit all dem, was den Heimatsender ausmacht. In Kooperation mit der vhs Regensburg.
Wer nach „Erklärungen“ sucht, tappt meistens im Dunklen und findet nichts. Soziale Phänomene haben Geschichten, die sich rekonstruieren lassen und aus diesen Rekonstruktionen ergibt sich ein Verständnis für ihre Dynamik. Diese sollte man kennen, wenn man über solche Phänomene reden will. Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literatur- und Sozialwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Zivilisationstheorie sowie Geschichte der menschlichen Destruktivität. Für seine Biografie über Christoph Martin Wieland erhielt er 2023 den Bayerischen Buchpreis.
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst. Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand. Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu grosser Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt.
Der Rückgang der Gebirgsgletscher zählt zu den sichtbarsten Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die Frage, wie lange es die Gletscher der Erde noch gibt und welche Folgen ihr Verschwinden haben wird, betrifft uns alle. Die renommierte Gletscherforscherin Andrea Fischer erklärt anschaulich, wie die Gletscher entstanden sind und wie sie die Landschaft geformt haben. Zudem erzählt sie von der Faszination der Gletscher und der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Gletschern. Was aber würde deren Verlust für den Planeten bedeuten? Und können die Gletscher wiederkommen? Andrea Fischer ist Gletscherforscherin und stellvertretende Direktorin des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für ihre Forschungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Wissenschaftlerin des Jahres 2023.
Wenn im Morgengrauen der neue Tag anbricht, beginnt im Wald ein einmaliges Konzert: Die Vögel stimmen ihre Lieder und Gesänge an, bis schließlich der ganze Wald erklingt. Begleiten Sie Försterin Judith Knitl auf einem Spaziergang durch den morgendlichen Wald. In Zusammenarbeit mit dem Walderlebniszentrum Regensburg.
Die Folgen des Klimawandels sind zunehmend spürbar, Klimaschutz ist wichtiger denn je und Klimaneutralität verspricht eine sinnvolle Lösung. Wir gehen der Frage nach, was Klimaneutralität bedeutet und wie wir diese erreichen. In Zusammenarbeit mit dem Verbraucherservice Bayern im KDFB e.V.
Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Die Führung durch den Bayerischen Rundfunk in Regensburg ermöglicht einen direkten Einblick in die Arbeit einer regionalen Rundfunkredaktion. Nach einer allgemeinen Einführung in Strukturen, Aufgaben und Arbeitsweise des BR erleben die Teilnehmenden den redaktionellen Alltag während einer laufenden Radiosendung auf Bayern 1 und der Regionalnachrichten. Dabei wird sichtbar, wie Themen ausgewählt, Beiträge vorbereitet und Sendungen umgesetzt werden. Die Führung richtet sich an alle, die sich für Medienarbeit, Journalismus und regionale Öffentlichkeit interessieren. Achtung: Der BR ist umgezogen und jetzt an der Kumpfmühler Brücke. In Kooperation mit der vhs Regensburg.
• Welchen Einfluss haben Emotionen bei der Kapitalanlage? • Wie werden Emotionen von Produktanbietern ausgenutzt? • Was sind die Psychotricks der Verkäufer/Berater von Kapitalanlagen? • Wie werden Risiken „kleingeredet“, worauf muss man vor jedem Abschluss achten? • Welchen Einfluss hat die „Gier frisst Hirn-Falle“? • Sind Angebote ohne Beratung im Internet die Lösung? Diese Fragen beantwortet der ehemalige Broker und langjährige Banker Dipl.-Kfm. Arthur Wilm. Er ist anerkannter Trainer für Verbraucherbildung in Bayern - er will Ihnen nichts verkaufen, er will es erklären. Er entwirrt Fachbegriffe, stellt neutral und unabhängig Vor-und Nachteile einzelner Angebote vor und geht natürlich auch auf individuelle Fragen ein. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.
Wissen Sie, was die Bima ist? Rabbiner Benjamin Kochan erklärt Ihnen die Bedeutung und die wesentlichen Elemente der 2019 eröffneten neuen Regensburger Synagoge. Er thematisiert dabei die jüdische Geschichte, die Bedeutung der jüdischen Gemeinde in Regensburg sowie allgemeines Wissen über das Judentum. Zudem wird es die Möglichkeit geben, Fragen direkt an den Rabbiner zu stellen.
In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende. Doch nun ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen: China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßen-Strategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen. Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten? Prof. Münkler schrieb mehrere Standardwerke der Politikwissenschaft und wurde vielfach ausgezeichnet.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn „Kelten" nannten. Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit. Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation „Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zivilschutz: Die Regierung der Oberpfalz ist eine Dienstleistungsbehörde und für nahezu alle Bereiche des Lebens zuständig. Seit 1810 hat sie ihren Sitz im Zentrum der Regensburger Altstadt – und die Gebäude beeindrucken mit Geschichte. Sie reicht von römerzeitlichen Siedlungsspuren über Klöster des Mittelalters bis zum ersten Gymnasium Regensburgs im 19. Jahrhundert. Die historischen Räume, in denen u.a. zu Zeiten des Immerwährenden Reichstags der Prinzipalkommisar als Vertreter des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation residierte, sind heute aber kein Museum, sondern werden als Büroarbeitsplätze genützt. Heinrich May M.A. zeigt an Ort und Stelle, welch vielfältige Aufgaben die Regierung der Oberpfalz dort wahrnimmt und wie moderne Verwaltung des 21. Jahrhunderts in den altehrwürdigen Mauern funktioniert. In Kooperation mit der Regierung der Oberpfalz und der vhs Regensburg.
Nach Feierabend bequem von daheim aus Waren auswählen und nach Hause liefern lassen, dank Online-Shopping ist das heute Realität. Wir haben es in der Hand, ob der Kauf im Internet die Umwelt belastet oder aber sogar besser abschneidet als der Einkauf vor Ort. Im Vortrag erhalten Sie Tipps und Infos rund um den Online-Kauf. In Zusammenarbeit mit dem Verbraucherservice Bayern im KDFB e.V.
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Wer schon zu Lebzeiten Vermögen an die nächste Generation weitergeben möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten. Wenn mehrere Kinder vorhanden sind, müssen bei der Übergabe die Pflichtteilansprüche der anderen Kinder sowie die Ausgleichspflichten der Kinder untereinander beachtet werden. Rechtsanwältin Gudrun Fuchs gibt einen Einblick in die Grundlagen des Erb- und Schenkungsrechts und zeigt Möglichkeiten auf, wie der Ausgleich unter Geschwistern geregelt werden kann, und wie Ansprüche des Sozialamtes möglichst vermieden werden. Aus rechtlichen Gründen darf im Rahmen dieses Vortrags keine Einzelfallberatung stattfinden. Im Rahmen des Projekts "Stützpunkt Verbraucherbildung" des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.
Kinder wachsen heute in einer Welt voller digitaler Medien auf. Eltern sehen sich dadurch mit einer ganzen Reihe neuer Fragen konfrontiert: Wie kann ich Geräte kindersicher einrichten? Wie viel Bildschirmzeit ist zu viel? Wie handle ich Regeln zur Mediennutzung mit meinem Kind aus? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Gefahren und Chancen beim Aufwachsen mit digitalen Medien. Sie erfahren unter anderem, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder auf technischer Ebene vor unerwünschten Inhalten und Datenweitergabe zu schützen. Außerdem wird beleuchtet, wie kindgerechte Inhalte aussehen und wo diese zu finden sind. Der Vortrag möchte sich der Frage nähern, wie Kinder und Jugendliche bestmöglich vor den Gefahren digitaler Medien geschützt werden können und gleichzeitig ein möglichst großer Nutzen aus diesen gezogen werden kann. Wenn gewünscht, wird es auch Raum für einen Austausch geben. Denn jedes Kind und jede Familie ist anders und pauschale Regeln müssen oft individuell an Situationen angepasst werden. In Kooperation mit dem Familienstützpunkt Jura. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert. Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand. In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt. Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus. Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell. Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist. Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung. Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis. Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung. Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zivilschutz: Die Regierung der Oberpfalz ist eine Dienstleistungsbehörde und für nahezu alle Bereiche des Lebens zuständig. Seit 1810 hat sie ihren Sitz im Zentrum der Regensburger Altstadt – und die Gebäude beeindrucken mit Geschichte. In dieser Führung besuchen wir am Ägidienplatz das erste Gymnasium Regensburgs. Anschließend wandeln wir auf den Spuren von Albertus Magnus durch das ehemalig Dominikanerkloster mit einem der schönsten Kreuzgänge der Stadt. Heinrich May M.A. zeigt an Ort und Stelle, welch vielfältige Aufgaben die Regierung der Oberpfalz dort wahrnimmt und wie moderne Verwaltung des 21. Jahrhunderts in den altehrwürdigen Mauern funktioniert. In Kooperation mit der Regierung der Oberpfalz und der vhs Regensburg.
Wissen Sie, was die Bima ist? Rabbiner Benjamin Kochan erklärt Ihnen die Bedeutung und die wesentlichen Elemente der 2019 eröffneten neuen Regensburger Synagoge. Er thematisiert dabei die jüdische Geschichte, die Bedeutung der jüdischen Gemeinde in Regensburg sowie allgemeines Wissen über das Judentum. Zudem wird es die Möglichkeit geben, Fragen direkt an den Rabbiner zu stellen.
Versicherungen gibt es viele - doch welche sind notwendig, welche unnütz? Wie kann man vorhandene Versicherungen auf Aktualität und individuelle Bedürfnisse prüfen? Wie kann ich Fallen beim Versicherungsabschluss erkennen? Wie kann ich gut versichert sein und gleichzeitig Geld sparen? Ihr Referent ist der ehemalige Broker und langjährige Leiter Versicherungen in einer Bank Dipl.-Kfm. Arthur Wilm. Er ist anerkannter Trainer für Verbraucherbildung in Bayern - er will Ihnen nichts verkaufen, er will es erklären. Er entwirrt Fachbegriffe, stellt neutral und unabhängig Vor-und Nachteile einzelner Angebote vor und geht natürlich auch auf individuelle Fragen ein. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.
„Navis Lusoria“ – „spielerisches Schiff“ nannten die Römer ihre leichten und wendigen Patrouillenschiffe auf der Donau. Der Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Regensburg hat ein solches Schiff nachgebaut. Rudern Sie mit und erfahren dabei spannende Fakten zum römischen Militär in der Umgebung von Regensburg.
Mal zu viel, mal zu wenig Wasser: Infolge des Klimawandels kommt es vermehrt zu längeren Trockenphasen, aber auch zu heftigen Niederschlägen – eine Belastungsprobe für die Natur und uns Menschen. Umso wichtiger ist es, dass wir der Ressource Wasser respektvoll begegnen. Wir selbst können mit konkreten Maßnahmen im Haus und auf dem Grundstück vorsorgen und dazu beitragen, uns und unser Trinkwasser zu schützen – denn jeder Tropfen zählt. In Zusammenarbeit mit dem Verbraucherservice Bayern im KDFB e.V.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
